Digitalisierung im Mittelstand

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Alle reden über das Thema Digitalisierung und das jetzt sofort etwas geschehen muss. Es sollen sich aktuell erfolgreiche Geschäftsmodelle ändern, neue marktfremde Marktteilnehmer betreten die Bühne, die Firmenkultur soll sich auch ändern und das Ganze natürlich bei vollem Betrieb und stetig steigenden Gewinnen. Die Mitarbeiter haben Ängste vor der Veränderung und den neuen Abläufen, sollen aber eine Startup-Kultur aufbauen.

Geschäftsführer und Eigentümer im Mittelstand leisten großartige Arbeit und sollen die Herkulesaufgabe der digitalen Transformation neben dem Tagesgeschäft erledigen. Dies verlangt genau nach dem Typus des Unternehmers. Nur er geht Risiken ein, um Potenziale zu heben. Gute Verwalter denken anders, lieber etwas weniger Potenzial dafür aber ein sehr geringes Risiko.

Bei all diesen Diskussionen hat mich gestört, dass niemand Risiko und Potenzial für das individuelle Unternehmen zu kennen scheint. In Studien werden Benchmarks, Vergleiche und Aussichten dargestellt, die auf Umfragen mit einer verhältnismäßig kleinen Testgruppe beruhen.

Als verantwortlicher Geschäftsführer oder Eigentümer interessiert mich in erster Linie, was dies für mein eigenes Unternehmen und Geschäft bedeutet. Was den deutschen Mittelstand schon immer ausgezeichnet hat, ist Unternehmergeist, Handlungswille und Flexibilität. Woher weiss ich das, ich komme selber aus einer Unternehmer- und Gründerfamilie.

Zurück zum dem Punkt: Ist wilder Aktivismus angesagt oder nicht?

Dazu müssen folgende Fragen beantwortet werden:

1. Wie dringend ist es wirklich?

2. Wie groß sind Potenziale und Risiken?

3. Müssen wir Angst vor der Digitalisierung haben?

Dringlichkeit

Die Themen Automatisierung und Computerisierung sind nicht wirklich neu und Kern eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Im Prinzip geht es immer noch um die gleichen Dinge, die wir als Menschen schon immer getan haben. Unterschiedlich ist nur die Art und Weise, wie wir die Dinge heute erledigen.

Am Besten lässt sich dies an einem Beispiel verdeutlichen. Schon in der Vergangenheit haben Leute Handel betrieben und Waren bestellt. Vor der Erfindung der Post fand das hauptsächlich auf Märkten statt. Später wurde per Brief bestellt und per Kutsche geliefert. Heute machen wir den gleichen Vorgang mittels digitaler Marktplätze und moderner Logistik.

Der technologische Fortschritt ist dabei der Motor, da er immer neue Möglichkeiten bietet. Neu ist die Geschwindigkeit mit der diese Veränderungen geschehen. Auch in der Vergangenheit wurden Veränderungen, die einen immensen Nutzengewinn hatten, sehr schnell angenommen und eingeführt. Beispiele sind Auto, Kühlschrank, Flugzeug oder Telefon.

Was notwendig ist, ist Offenheit für Veränderung. Heute lachen wir über Ängste der Menschen in den verschiedenen Epochen. Beispiele: Die Gefahr, dass ein Körper platzt wenn man schneller als 30 km/h mit der Bahn fährt. Das man vom Himmel fällt, wenn man mit einem Flugzeug gegen die Wolken prallt. All diesen Aussagen gemein ist: Unwissenheit.

Die Voraussetzung für einen offenen Umgang mit Veränderung ist also Wissen. Nicht anhalten, sondern weitermachen, dann gibt es auch keine Dringlichkeit. Oder anders formuliert, keine wilde Hektik sondern überlegtes und kontinuierliches Handeln.

Schwierig kann es für Unternehmen werden, die zusätzlich aufholen müssen, um moderne Technologien in ihr Unternehmen zu integrieren. Banken stellen ein schönes Beispiel dar. Im Aktienhandel ist man sehr modern, da handeln Computer miteinander und im klassischen Kundengeschäft gibt es mitunter 30 Jahre alte IT.

Fazit: Kein wilder Aktivismus, Risiken und Potenziale ermitteln, klare Handlungsfelder festlegen,mit einer offenen Einstellung an das Thema herangehen und schrittweise vorgehen.

Potenziale und Risiken

Technologischer Fortschritt bringt immer Potenzial und Risiko mit sich. In der digitalen Welt halten sich die Investitionen im Rahmen. Beispielsweise kann man einen Webshop schon für ein paar hundert Euro bekommen oder die Firma WhatsApp hatte vor dem Kauf durch Facebook nur 50 Mitarbeiter.

Als Eigentümer oder verantwortlicher Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens interessieren mich eher die Potenziale und Risiken des digitalen Marktes für das eigene Unternehmen.

Wie kann man diese bestimmen?

Die klassischen Modelle der Betriebswirtschaft passen nicht immer zu den neuen Geschäftsmodellen und Technologien, was uns dazu brachte ein eigenes Verfahren zu entwickelt.

Es erschien uns zu wenig eine Studie mit einigen hundert Teilnehmern zu machen und die Ergebnisse auf ganze Märkte hochzurechnen. Also haben wir die Möglichkeiten des BigData genutzt, um eine große Menge von unterschiedlichen Unternehmen und deren individuellen Eigenschaften zu untersuchen. Aktuellen stehen wir bei 27.000 Unternehmen aus 31 Branchen und es werden täglich mehr.

Beleuchtet wird welches Potenzial sich für das Unternehmen ergibt, wenn es seine Produkte in den digitalen Markt bringt, welche Vorteile es erlangt durch den konsequenten Einsatz von digitalen Technologien für eigene Zwecke (Produktion, Verwaltung, Zulieferung, etc) und wie es seine Reichweite und die digitale Kundeninteraktion ausbauen kann.

Auf der Risikoseite geht es darum zu ermitteln, welche Gefahren für das Geschäftsmodell aus dem digitalen Markt auf das eigene Unternehmen zukommen können. Beispielsweise neue Marktteilnehmer, disruptive Innovationen und Technologien oder verändertes Kundenverhalten.

Auf Wunsch kann dies für jedes einzelne Produkt aus ihrem Produktportfolio bestimmt werden.

Eine erste Einstufung von Risiken und Potenzialen dauert nicht lange, da das Vorgehen komplett IT unterstützt ist und von sehr erfahrenen Experten mit dem nötigen Hintergrundwissen aus Business und Technologie durchgeführt wird.

Ein erster Selbsttest kann auch von jedem Unternehmen selbst durchgeführt werden. Klicken Sie auf den Button und sie erhalten den QuickCheck.

Angst

Immer wieder hört und liest man, dass die Digitalisierung ein Jobkiller ist, das sich unser Alltag komplett verändern wird, Unternehmen verschwinden, komplett neue Berufsbilder entstehen und andere verschwinden werden.

Angst ist ein hoher Motivator, weshalb er auch gerne von Presse und Medien eingesetzt wird.

Veränderung hat es immer gegeben und wird es immer geben. Die Frage ist, wie geht man damit um. Der Fortschritt hat den Lebensstandard geschaffen, den wir heute schätzen. Gerne wird in diesem Zusammenhang gesagt: „Früher war alles besser“. Fragen wir die selbe Person aber: „In welchem Jahrhundert wärest Du gerne zum Zahnarzt gegangen?“ dann sieht die Antwort schon anders aus.

Sicherlich ist der persönliche Wohlstand für jeden von uns sehr wichtig und auch der Antrieb für unser Handeln. In den vergangenen 50 Jahren haben wir den größten Sprung in Wohlstand und Lebensqualität der letzten 2000 Jahre gemacht.

Angst müssen Unternehmen nicht haben, sie müssen nur weiter machen und vor allen Dingen sich weiter entwickeln. Der Erfolg ist hier natürlich Fluch und Segen zugleich. Wenn der Umsatz stimmt und die Auftragsbücher voll sind, sieht man vielleicht nicht die Notwendigkeit sich mit neuen Themen und Produkten auseinander zu setzen. Aber gerade diese Luxuszeit ist es, in der man die Mittel hat, neue Dinge zu entwickeln oder das Unternehmen weiter zu bringen.

Gerade der Mittelstand mit ist für diese Aufgabe prädestiniert, da er über das nötige Know-How selbst verfügt und entscheidungsfreudig ist.

Das Thema Digitalisierung kann man in kleinen überschaubaren Schritten angehen.

Angst muss nur der haben, der sich nicht weiterentwickelt.

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