Digitalisierung ist weitaus mehr als online vertreten zu sein oder Social Networks zu nutzen. Digitalisierung beschreibt vielmehr die vollständige Veränderung von Geschäftsmodellen und betrifft alle Teile des Unternehmens.

 

Digitalisierung: Revolution des Verständnisses von Unternehmen, Kunden und Strukturen

 

Die Geschwindigkeit der Veränderung nimmt stetig zu: an den Anfängen des Internets und des Mobilfunk dachte noch niemand an die heutigen Möglichkeiten. Was heute noch neu und innovativ ist, ist morgen schon veraltet, der Takt der Veränderung nimmt ebenfalls stetig zu. Während sich in Deutschland Unternehmen noch mit dem Internet der Dinge oder Industrie 4.0 auseinandersetzen, werden währenddessen schon wieder neue Unternehmen gegründet, die morgen zu der Disruption bekannter Geschäftsmodelle beitragen und andere Unternehmen hinter sich lassen. Diese Unternehmen selbst könnten übermorgen aber auch schon selbst wieder Geschichte sein, da diese Entwicklung immer weiter und schneller voranschreitet.

                                                                                       

Wie hält man bei dieser Geschwindigkeit mit? Dazu gibt es eigentlich nur einen Weg – sein eigenes Unternehmen laufend und flexibel an diese sich wandelnden Anforderungen anpassen. Doch wie ist das möglich, denn große Unternehmen können nicht ständig umstrukturieren? Genau das, deswegen ist es vielmehr notwendig, für diese Unternehmen neue Geschäftsmodelle einzuführen, die die Türen für das digitale Zeitalter öffnen – und offen halten.

 

Zeit als neuer alter Faktor

Bei der Einführung neuer Geschäftsmodelle muss heutzutage auch umgedacht werden. War es Usus, die Strategie zu definieren und auch langfristig den Geschäftserfolg daran auszurichten, so muss heute die größere Gewichtung auf einen anderen Faktor gelegt werden: die Zeit. Damit gemeint ist einerseits die heutige Zeit, die Zeit der Digitalisierung und des stetigen Wandels, andererseits auch die Zeit als Faktor, da Unternehmen dazu fähig sein müssen, schneller zu agieren.

Ein Unternehmen, welches sich heutzutage neu aufstellen möchte, muss zwingend die größtmögliche Digitalisierung anstreben, damit es wettbewerbsfähig bleibt. Dies vor allem auch, da ein solcher Prozess andauert und in der Zwischenzeit weitere, neue Anforderungen auftauchen, die heute evtl. noch nicht einkalkuliert wurden. Die Digitalisierung des eigenen Geschöftsmodells soll aus dem Grund angestrebt werden, da nur so die offenen, flexiblen Strukturen geschaffen werden können, die eine Skalierbarkeit des Unternehmens garantieren können. Verändern sich „da draußen“ die Faktoren, sind die inneren Strukturen aber flexibel, also anpassbar, so kann direkt darauf reagiert werden, ohne gleich grundsätzliche Strukturen im eigenen Unternehmen komplett umstossen zu müssen.

 

 Zielgruppe: Kunde

Die Ziele, an denen sich Unternehmen bisher ausgerichtet haben, müssen neu justiert werden. Auch wenn der Kunde ein entscheidender Erfolgsfaktor des Unternehmens ist, so sind viele Unternehmen zwar partiell, aber nicht vollständig auf ihn ausgerichtet. Die heutige, moderne Welt fordert eine absolute Kundenzentrierung mit einem individuellen Kundennutzen (s. dazu auch Entrepreneurial Management). Nicht das Produkt ist das Maß der Dinge, sondern wie der Kunde sein Produkt haben möchte. Sind in der Vergangenheit bereits einige Meilensteine erklommen worden, um den Kunden ins recht Licht zu rücken, so müssen heutzutage absolut alle Prozesse und Bestrebungen nur an ihm ausgerichtet werden. Die Zielgruppe muss neu definiert werden.

 

Standardisierung + Automatisierung + Individualisierung

Auch dies bedeutet ein Umdenken innerhalb der Unternehmen und ggf. eine kritische Selbstreflektion des bereits Bestehenden. Auf der einen Seite muss also die Standardisierung und Automatisierung (zur Verminderung des Aufwands), aber gleichzeitig die Individualisierung (Kundennutzen) vorangetrieben werden. Hier kommt wieder die Digitalisierung des Unternehmens ins Blickfeld, da dadurch diese augenscheinlich gegensätzlichen Forderungen erst realisiert werden können.

War die IT bisher eine der Abteilungen eines Unternehmens, welche wortwörtlich und oftmals eher dem Support diente, so muss auch die IT nun Teil des Geschäftsmodells sein bzw. werden. Je vernetzer die Unternehmen heutzutage agieren, desto größer werden allein schon die Datenmengen. Aber neben diesen reinen Pflichten wie dem Datenmanagement erwachsen aus der modernen IT-Landschaft Chancen für das Unternehmen – zumindest sofern diese voll integriert wurde und die Chancen rechtzeitig genutzt werden.

 

Digitalization-Index

Jedes Unternehmen hat in dieser Landschaft einen anderen Reifegrad. Wir haben mithilfe unserer bewährten Methodik einen Digitalization-Index erschaffen, welcher uns Auskunft darüber gibt, wie weit die Digitalisierung in dem jeweiligen Unternehmen bereits fortgeschritten ist. Wir erhalten daraus auch detaillierte Informationen, wo akuter Handlungsbedarf besteht und wie ein Unternehmen im Vergleich zu anderen steht.

 

Kennen Sie Ihren Digitalization Index?

Wenn nicht – kontaktieren Sie uns!