SEPA Compliance / Telko Branche

Case: Herstellung der SEPA-Compliance eines großen Telekommunikationsunternehmens

SCS begleitete die SEPA-Implementierung über alle Projektphasen hinweg, evaluierte fachbereichsseitig, steuerte und koordinierte.

In der Evaluierungsphase konnte mit dem SCS-eigenen Smart-Analysis-Verfahren innerhalb von acht Wochen eine Impactanalyse erstellt werden. Die darauf aufbauende Kostenschätzung ergab nur eine minimale Abweichung gegenüber den später erhobenen tatsächlichen Kosten.

SCS unterstützte intensiv bei der Lieferantenauswahl für die Softwarelösung des Mandats-/Transaktions-Hub. Hier übernahm SCS die Projektleitung über die komplette Business-Seite des Projektes.

Von den Änderungen durch SEPA waren über 100 BSS-Systeme betroffen, für die die Demands in den Fachbereichen erstellt und abgeklärt wurden. In der Designphase mussten Business-Prozesse neu formuliert und Awareness für das Thema im Unternehmen geschaffen werden. Hinzu kam, daß es in der Projektzeit zu einem Tausch der Clearing-Banken des Unternehmens kam. Dieser aufwändige Wechsel wurde ebenfalls vom SCS-Team im Sinne der ganzheitlichen Betreuung begleitet.

In der Implementierungsphase unterstützte SCS die Cross-Domain-Integrations-Tests und übernahm die Koordiantion des User-Tests über alle betroffenen Systeme. Gleichzeitig konnte die Anbindung an die neuen Banken abgeschlossen werden.

Ergebnis: Der Kunde war zum angepeilten Zeitpunkt in allen Bereichen SEPA-fähig – trotz Fristverlängerung durch die EPC. Dabei wurden die anfangs erhobenen Kosten noch unterschritten.

Strategie-Review

Case: Review der Strategie eines Großunternehmens

SCS sollte den strategischen Ansatz des Unternehmens, welcher durch die interne Strategieabteilung und weitere externe Kräfte erstellt wurde, auf methodische und inhaltliche Konsistenz prüfen und ggf. Optimierungen vorschlagen.

Unter Beachtung der aktuellen Marktsituation, den gesetzten Rahmenbedingungen im Unternehmen und den zu dem Zeitpunkt aktuell laufenden / geplanten Projekten wurde die Strategie untersucht auf:

  • Relevanz bezogen auf die Unternehmensvision

  • Organisatorische Konsistenz (Fähigkeit zur Umsetzung)

  • Methodische Konsistenz (Beachtung aller Ansätze in der Strategieerstellung)

  • Finanzielle Konsistenz (Können die notwendigen Budgetmittel bereit gestellt werden)

  • Standardisierung (welche Standards wurden verwendet und sind diese aufeinander abgestimmt)

  • Präsentation & Kommunikation (wie soll die Strategie bekannt gemacht werden)

  • In verschiedenen Punkten wurden Optimierungsmöglichkeiten gefunden. Wesentlicher Ansatzpunkt war, dass die verschiedenen Strategieanteile (IT, Produktion, Marketing) auf oberster Ebene zusammen passten, die Ausführungen in den unteren Ebenen aber nicht konsolidiert wurden.

    Ergebnis: Die Strategie des Kunden konnte optimiert und intern besser abgestimmt werden. Eine erfolgreiche Umsetzung wurde so beschleunigt und verbessert.

    Bau einer Unternehmens-Architektur

    Case: Erstellung einer Zielarchitektur für ein int. Großunternehmen

    SCS wurde involviert, da es weder Business- noch IT-Architekturen gab. Aufgabe war es, das Unternehmen inkl. vorhandener Systemlandschaft und der dazugehörigen Fachbereiche zu analysieren, um daraus die Zielarchitektur zu erstellen.

    Dazu mussten die Systemlandschaften erfasst und unter Verwendung der Standards des Tele Management Forums dargestellt werden. Gleichzeitig wurden die einzelnen Business Bereiche analysiert und dokumentiert.

    Die Ergebnisanalyse ergab, dass es in weiten Bereichen Überlappungen von Funktionen und Verantwortungen gab. Unter Berücksichtigung der durch das Unternehmen gegeben Rahmenbedingungen (Organisationen, Governance, Budget, etc.) wurde danach eine neue Business Architektur sowie eine neue IT Architektur erarbeitet. Hierbei kamen auch Standards des Tele-Management-Forums zum tragen. Die Skizzierung und Abschätzung der ersten Maßnahmen zur Umsetzung war Bestandteil des Architekturprojektes, die Architekturen selbst wurden dann im Rahmen der angepassten bzw. neu erstellten Strategie umgesetzt.

    Ergebnis: Die Kosten auf Kundenseite konnten durch die konsequente Umsetzung der Architektur und die Ausrichtung an internationalen Standards deutlich verringert werden. Durch Einsatz der Standards können mögliche, zukünftige Änderungen an der Architektur einfach und sehr flexibel vorgenommen werden. Durch die klare Governance war es möglich, die Projektkosten auch in der Umsetzung von „ad Hoc“ Projekten deutlich zu senken.

    Printdienstleisterwechsel

    Case: Umsetzung des Printdienstleisterwechsels für die Kundenkommunikation

    Für den Printdienstleisterwechesel hat die SCS über alle Projektphasen hinweg fachbereichseitig evaluiert, gesteuert und koordiniert.

    Das SCS eigene Smart Analysis Verfahren erlaubte es in kürzester Zeit eine Evaluierung des Marktes, eine Vergleich der Anbieter und eine Entscheidungsvorlage vorzubereiten. Hierbei wurden die verschiedenen Printdienstleister auf fachliche Leistungsfähigkeit, finanzielle Attraktivität und zukunftssicher Integration in die Kundenstrategie überprüft.

    Auf der Kundenseite wurden historisch gewachsene Prozesse erfasst und auf die modernen Gegebenheiten angepasst. In der Folge wurden die Prozesse des Kunden als auch die Verarbeitungsschritte bei dem Printdienstleister auf ein von der SCS entwickeltes Referenzmodell für Printdienstleistungen abgestimmt.

    Anhand des SCS Referenzmodells wurden in der Projektphase die verschiedenen Druck Anwendungen analysiert, beschrieben, getestet und bei dem neuen Printdienstleister erfolgreich eingeführt. Von der Umsetzung betroffen waren 11 verschiedene Systeme mit unterschiedlichsten Interface Protokollen und einem Gesamtvolumen der Produktion von ca. 26 Mio Sendungen pro Monat.

    Den Abschluss des Projektes bildete die Einrichtung und die Einarbeitung der verantwortlichen Mitarbeiter in ein Vendor Management auf Kundenseite, so dass nach dem Projekt die Steuerung der Druck Anwendungen und Services ohne weitere externe Hilfe möglich war.

    Ergebnis: Die Druck Anwendungen konnten ohne Auswirkungen auf die Kundenkommunikation erfolgreich in geforderter Zeit und Qualität umgestellt werden. Das Vendor Management und das Referenzmodell versetzen den Kunden in die Lage, die Steuerung ohne weitere Hilfe zu übernehmen.

    OSS-Strategie

    Case: Erstellung einer OSS Strategie

    Unter OSS finden sich alle Anteile eines Unternehmens der Telko, die sich mit der Planung, dem Ausbau und Betrieb des Netzes beschäftigen. Auftrag des Kunden war es, in diesem Umfeld eine Strategie zu entwickeln, die das Unternehmensziel der Kostensenkung bei gleichzeitiger Flexibilisierung unterstützt.

    SCS analysierte dazu die vorhandene IT Landschaft und entwickelte unter Verwendung der Standards des Tele Management Forums sowie der aus dem Unternehmen gegebenen Rahmenbedingungen (vorhandene Grundsatzentscheidungen, Budgetmittel, Zeitplanungen für Technologien, etc.) eine Strategie, die den Fahrplan der nächsten Jahre aufzeigte.

    Hierzu wurden dem Kunden folgende Liefergegenstände zur Verfügung gestellt:

    • IST Aufnahme der vorhandenen Architektur


    • Analyse der vorhandenen Lieferanten


    • Zielbild Definition der neuen Architektur (Blueprint)


    • Planungsphasen zur Erreichung des Zielbildes


    • Business Cases zu Planungsphasen bzw. und wenn möglich zu einzelnen Projekten


    • Budget Abschätzung


    • Abstimmungen mit einzelnen Lieferanten (einschwören auf die Strategie)


    • Optimierungen zu Lieferanten, Systemen, und Prozessen


    • Möglichkeiten zur Messbarkeit der Strategieumsetzung

    Ergebnis: Die Strategie des Kunden wurde erfolgreich genehmigt und kommuniziert. Die Umsetzung der Strategie wurde bereits in Teilen erfolgreich umgesetzt und wird weiter fortgeführt.

    Cross-Domain Integration / Governance & SOA

    Case: Cross Domain Integration

    Auftrag des Kunden war es, die verschiedenen IT Domänen und ihre unterschiedlichen SOA-Ansätze unter einer Governance zu vereinen, ohne dabei aber eine organisatorische Änderung durchzuführen.

    Das Projekt strukturierte sich in unterschiedliche Phasen:

    • Stakeholder Management


    • Aufnahme der Prozesse und der unterschiedlichen Rahmenbedingungen


    • Abstimmung der Governance über alle IT Domänen

    Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg war das Stakeholder Management. Da es sich hier um ein Governance Thema handelt, war die einheitliche Ab- und vor allem Zustimmung ein entscheidender Punkt. Dadurch gab es wiederum schon im Vorfeld eine Erleichterung und Vereinfachung bei der Abstimmungen der Prozesse und der eigentlichen Lösungsfindung, wie die unterschiedlichen Prozesse miteinander funktionieren sollten. Auf technischer Ebene konnten einheitliche Vorgehensweisen abgestimmt werden.

    Nachdem die Prozesse sowie die technische Umsetzung auf Arbeitsebene abgestimmt war, fand über das Stakeholder Management eine entsprechende Kommunikation statt. Hier wurde insbesondere Wert darauf gelegt, die Entscheidungsträger organisations- und zielgruppengerecht zu informieren, so dass der Wertbeitrag der Maßnahme sichtbar wurde.

    Ergebnis: Der hohe Kommunikationsaufwand wird gerechtfertigt durch die Brisanz, die diese Entscheidungen auf die folgenden Jahre im Unternehmen hat. Durch individuell gestaltete Informationen und das Know-How mit dem Kunden in jeder einzelnen Domäne auf Augenhöhe zu diskutieren, sicherte die erfolgreiche Umsetzung.