[vc_row][vc_column][vc_column_text]

Big Data vs. Lean Data

Oder: Die Frage nach dem Sinn des Daten-Lebens

Big Data ist sicherlich das Buzzword des letzten, des aktuellen und sicher auch des kommenden Jahres. Ich stelle mir aber die Frage – ist es das? Wirklich? Und um die Antwort direkt vorweg zu nehmen meiner Ansicht nach – nein.

Die Zeiten der verstaubten Papierarchive sind zum Glück vorbei, auch das endlose Suchen und die Nicht-Auswertbarkeit dieser Papierberge. Durch Schaffen neuer Möglichkeiten, Festplatten jenseits von Mega und Giga, der dauerhaften Verfügbarkeit von jeglichen Informationen wurde den Unternehmen ein Datenschatz in die Hände gelegt – der jedoch meistens nicht gehoben werden kann.[/vc_column_text][dt_quote type=“blockquote“ font_size=“normal“ background=“plain“ animation=“none“]„Nicht jeder Schatz besteht aus Silber und Gold…“ (Jack Sparrow, Fluch der Karibik)[/dt_quote][vc_column_text]Auch wenn uns moderne Rechenzentren und entsprechende Architekturen das dauerhafte Speichern und Nutzen dieser Informationen über jeden erdenklichen Kunden oder Noch-Nicht-Kunden ermöglichen, so nutzen die meisten Unternehmen dieses Potential nicht, da die Auswertung die üblichen Kapazitäten und evtl. auch das Know-how oder einfach die Machbarkeit bereits übersteigt. Stehen wir wirklich besser da als zu Zeiten der Papierberge?[/vc_column_text][dt_gap height=“10″][vc_column_text]

Daten-Dschungel & Schreckgespenst NSA

Hinzu kommt, dass die Gesetzgebung bereits ihre eigene Wahrnehmung des Datendschungels hat und nicht erst seit dem modernen Schreckgespenst mit den drei Buchstaben NSA von einer Erforderlichkeit der Datenerhebung spricht. In einigen Unternehmen findet ebenfalls aufgrund der vorhandenen Konzernstrukturen eine auferlegte Selbstkasteiung im Sinne des Datenaustausches statt oder eher gesagt: im Sinne des Nicht-Datenaustausches.[/vc_column_text][dt_gap height=“10″][vc_column_text]Ich stelle also nochmal die Frage – müssen wir uns wirklich Gedanken über Big Data machen? Müssen wir die Kapazität unseres Rechenzentrums erhöhen, um diesem Trend zu folgen? Meine Antwort darauf lautet: Nein. Wir sollten nicht mit dem Ernten von jeglichen Daten beginnen, sondern uns selbst – unabhängig von der Gesetzgebung, sondern vielmehr hinsichtlich unserer eigenen Kostenstrukturen – die Frage stellen, welche Daten wirklich erforderlich sind. Welche Daten können wir sinnvoll für unser Geschäftsmodell, unsere Prozesse und Analysen nutzen? Und auch – welche benötigen wir nicht oder nicht in dieser Form?[/vc_column_text][dt_gap height=“10″][vc_column_text]Anstatt uns Gedanken über Budgets zu machen, die wir für neue Kapazitäten verwenden können, sollten wir erst darüber nachdenken, wie wir unseren eigenen Datenschatz sinnvoll heben und dabei durch das bessere Kosten-Nutzen-Verhältnis die Effizienz der vorhandenen Daten erhöhen.[/vc_column_text][dt_gap height=“10″][vc_column_text]Während das Buzzword Big Data als modern eingestuft wird, wird Lean Management fast schon als veraltet klassifiziert. Ich bin aber für ein Revival, einen Retro-Look von Lean: Lean Data. Anstatt uns an der Masse und der Menge der Daten zu orientieren, sollten wir wieder die Qualität in den Fokus rücken und uns darüber Gedanken machen, wie wir[/vc_column_text][dt_gap height=“10″][dt_vc_list style=“1″ dividers=“true“]

[/dt_vc_list][vc_column_text]Big Data ist ein Thema, um dies auch noch einmal klar zu sagen, ich sage nicht generell nein zu Big Data. Aber wir sollten den zweiten Schritt (=Big Data) nicht vor dem ersten tun. Wir sollten erst das Bestehende optimieren, dabei dort, wo es möglich und sinnvoll ist, verschlanken und dann erst den zweiten Schritt machen, damit Big Data zum echten Erfolg wird.

 

Lean Data ist jedenfalls mein persönliches Buzzword 2014.[/vc_column_text][dt_gap height=“10″][/vc_column][/vc_row]